Aktuelles
Petition zur Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern eingereicht.
Am 14. Juni 2023, am Feministischen Streik, konnten in kürzester Zeit viele Unterschriften für die Petition gesammelt werden.
Frauen verdienen im Schnitt 14,1 Prozent weniger als Männer. Konkret heisst das: Während Männer ihr Jahreseinkommen bereits am 31. Dezember 2025 erreicht haben, müssen Frauen bis zum 20. Februar 2026 weiterarbeiten, um auf denselben Lohn zu kommen. Ein Teil dieser Lohnlücke lässt sich durch Faktoren wie unterschiedliche Berufe, Branchen, Bildungsabschlüsse, Qualifikationen und Betriebszugehörigkeit erklären. Rund ein Drittel der Lohnlücke ist jedoch nicht objektiv begründbar und nur auf das Geschlecht zurückzuführen und daher diskriminierend.
Die Unterzeichnenden und die weiteren Petitionäre ersuchen den Hohen Landtag, diese Petition in Behandlung zu ziehen und an die Regierung zu überweisen, damit diese die Umsetzung der Forderungen in die Wege leitet. Dazu zählen flächendeckende Lohnanalysen, die transparent machen, wo Ungleichheiten bestehen, sowie wirksame Massnahmen zum Abbau der Ungleichheit.
Gleichstellung ist dann erreicht, wenn Frauen und Männer gleiche Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten ungeachtet der Familienarbeit haben und keine Lohnunterschiede aufgrund des Geschlechts feststellbar sind.
