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05.03.2026

LANV-Petition zur Lohngleichheit im Landtag überwiesen – Danke für die Unterstützung

Liechtensteins Frauen arbeiten im Durchschnitt fast zwei Monate länger, um auf das Vorjahreseinkommen der Männer zu kommen. Die aktuelle Lohnlücke beträgt 14,1 Prozent. Für den Liechtensteinischen Arbeitnehmerverband (LANV) ist klar: Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit muss selbstverständlich sein.

 

Deshalb hat das Komitee des feministischen Streiks 2023 Unterschriften gesammelt und eine Petition zur Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern im Landtag eingereicht. Ziel ist es, flächendeckende Lohnanalysen einzuführen und verbindliche Massnahmen zu schaffen, um bestehende Lohnunterschiede wirksam abzubauen.

Der Landtag hat die Petition gestern diskutiert und sie schliesslich mit 16 von 23 Stimmen zur Bearbeitung an die Regierung überwiesen. Dieser Entscheid ist ein wichtiges Signal dafür, dass das Thema Lohngleichheit ernst genommen wird und weiterbearbeitet werden soll.

Der LANV bedankt sich herzlich bei den 16 Landtagsabgeordneten, die der Überweisung zugestimmt haben. Ihre Unterstützung ermöglicht es, die notwendigen Analysen und Diskussionen weiterzuführen und konkrete Schritte in Richtung Lohngerechtigkeit vorzubereiten.Mit Blick auf die Entwicklungen auf europäischer Ebene, insbesondere die kommende Entgelttransparenzrichtlinie, ist es sinnvoll und wichtig, dass Liechtenstein sich frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzt. Der LANV wird den weiteren Prozess weiterhin konstruktiv begleiten mit dem Ziel, dass Lohngleichheit in Liechtenstein nicht nur ein Grundsatz bleibt, sondern gelebte Realität wird.