Lohnstrukturanalyse bei Ospelt

Dienstag, 15.10.2019

Lohnstrukturanalyse bei Ospelt

Die Sektion Frauen des LANV führt jährlich Sensibilisierungskampagnen durch um auf die bestehenden Lohnunterschiede von Frauen und Männern aufmerksam zu machen.
Im Dezember 2017 wurden erst­mals alle Mitglieds­un­ter­nehmen der Liech­ten­stei­ni­schen Indus­trie- und Handels­kammer sowie des Banken­ver­bandes vom LANV ange­schrieben mit der Bitte, eine Stand­ort­be­stim­mung ihrer Lohn­po­litik vorzu­nehmen.

Die Herbert Ospelt Anstalt war neben der Neutrik AG und der Hilti AG sofort bereit, dieser Auffor­de­rung nach­zu­kommen. So entstanden bereits im Januar 2018 die ersten Gespräche.

Der LANV freut sich sehr nun heute 1,5 Jahre später gemeinsam mit den Verant­wort­li­chen der Firma Herbert Ospelt Anstalt ihre gemachten Erfra­gungen und Ergeb­nisse präsen­tieren zu dürfen.

 

Das externe Bera­tungs­un­ter­nehmen Landolt & Mächler Consul­tants prüfte die Stand­orte in Bendern und Sargans und kam zu einem posi­tiven Bescheid, der mit einem entspre­chenden Zerti­fikat bestä­tigt wurde.

Die Unter­su­chung habe wenige Abwei­chungen ausser­halb der Tole­ranz gezeigt, die aber sofort korri­giert wurden, so der HR-Leiter Gerry Garni­tschnig. Bei 18 Personen - 13 Frauen und 5 Männern - wurden Anpas­sungen vorge­nommen. Vor allem bei lang­jäh­rigen Mitar­bei­tern, die mehr als zehn Jahre im Unter­nehmen arbeiten, habe es Lohn­un­ter­schiede zwischen den Geschlech­tern gegeben. Dagegen hätten Frauen in der Verwal­tung tenden­ziell mehr verdient als ihre männ­li­chen Kollegen, in der Produk­tion gibt es kaum Unter­schiede. Bemän­gelt wurde von Landolt & Mächner zudem, dass wenig Frauen in Kaders­po­si­tionen vertreten seien.

 

Bild@​Tatjana Schnalzger

 

Bericht Volks­blatt

Bericht Vater­land