Aktuell

Montag, 27.Juli 2020
LANVinfo
In der aktuellen Ausgabe belichten wir die Coronakrise aus gewerkschaftlicher Sicht. Ausgerechnet im hundertsten Jubiläumsjahr des LANV fiel die geplante Feier einem Virus zum Opfer, der die ganze Welt in eine Krise stürzte und die Wirtschaft und Gesellschaft vor schwerwiegende Herausforderungen stellt.

 

Bild@istockphoto

Mittwoch, 22.Juli 2020
Kurzarbeit während Corona
Mit einem umfassenden Artikel inkl. Rechenbeispiel bieten wir Ihnen gemeinsam mit der Kanzlei BWB einen Überblick über die coronabedingte Kurzarbeit.

 

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Freitag, 03.Juli 2020
Arbeitsrechtliche Fragen zum Coronavirus
Die verschiedenen Mass­nahmen der Regierung haben Auswir­kungen auf das Arbeits­ver­hältnis vieler Arbeit­neh­menden in Liech­ten­stein. In einem gemein­samen Merk­blatt mit der WKL und LIHK beant­worten wir die drin­gendsten Fragen.

 

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Zusatz­pa­pier Ferien

 


Bild@ Andreas Herms­dorf /pixelio.de

Donnerstag, 07.Mai 2020
Petition an Regierung überwiesen
Unsere Petition, die berufstätige Eltern, die aufgrund der verordneten Schliessung von Schulen und Betreuungseinrichtungen nur eingeschränkt oder gar nicht arbeiten können, vor grösseren finanziellen Einbussen bewahren soll, wurde gestern vom Landtag mit 23 Stimmen an die Regierung überwiesen.
 

Wir bedanken uns bei den Land­tags­ab­ge­ord­neten für dieses deut­liche Zeichen der Soli­da­rität. Nun hoffen wir, dass die Regie­rung die Bedeu­tung dieser Peti­tion erkannt hat und diese ernst­haft prüft. Denn jetzt liegt es alleine an der Regie­rung, ob und wie unser Anliegen umge­setzt wird.

 

Hier hören Sie den Bericht von Radio L vom 30.04,2020 bezüg­lich Über­gabe der Peti­tion an den Land­tags­prä­si­denten Albert Frick.

 

Hier gelangen Sie zur Zusam­men­fass­sung im LANVinfo Ausgabe 2/2020.


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Pressemitteilungen

Montag, 11.Mai 2020
Gewerkschaftsarbeit betrifft nicht nur bezahlte Arbeit
Bereits seit 100 Jahren setzt sich der Liechtensteinische ArbeitnehmerInnenverband (LANV) für die Anliegen der Arbeiter und (später) auch der Arbeiterinnen, der Angestellten und ganz grundsätzlich der erwerbstätigen Bevölkerung Liechtensteins ein.
 
Dabei hat sich der Orga­ni­sa­ti­ons­ge­gen­stand der einzigen liech­ten­stei­ni­schen Gewerk­schaft im Laufe der Jahre grund­sätz­lich verän­dert und wird sich auch in Zukunft weiterhin verän­dern. Waren es zu Beginn vorwie­gend Arbeiter aus dem Bauge­werbe, die in der benach­barten Schweiz das Gewerk­schafts- und Streik­wesen kennen­lernten und nach Liech­ten­stein brachten, und Arbeiter aus der Indus­trie, kamen später immer mehr Bran­chen hinzu, die durch den LANV orga­ni­siert wurden. Die Verbrei­te­rung der Orga­ni­sa­ti­ons­basis einer Gewerk­schaft bringt nicht nur Vorteile mit sich. Zwar können so mehr Menschen orga­ni­siert werden, es ist aber auch schwerer, ihre unter­schied­li­chen Inter­essen auf einen gemein­samen Nenner zu bringen. «Tritt­brett­fahrer» profi­tieren vom Vorhan­den­sein einer Gewerk­schaft, die arbeit­neh­mer­freund­li­chere Verträge und Gesetze aushan­delt, ohne dabei Mitglied der Orga­ni­sa­tion zu sein. Der zuneh­mende Struk­tur­wandel der Arbeit sowie das Wegfallen klas­si­scher gewerk­schafts­naher Bran­chen durch Auto­ma­ti­sie­rung und Digi­ta­li­sie­rung haben dazu geführt, dass der Nieder­gang der Gewerk­schaften von manchen bereits für beschlos­sene Sache ange­sehen wurde. Gleich­zeitig stehen Gewerk­schaften immer unter Druck: Ein allzu erfolg­rei­ches Einfor­dern ihrer Ziele kann ihre Exis­tenz und Daseins­be­rech­ti­gung infrage stellen. Denn geht es den Arbeit­nehmer/-innen (allzu) gut, werden die Rufe nach gewerk­schaft­li­chem Handeln leiser.
 

Die aktu­elle Corona-Krise zeigt jedoch exem­pla­risch, wie sehr eine Gesell­schaft auf Orga­ni­sa­tionen wie zum Beispiel Gewerk­schaften ange­wiesen ist. Dabei sind Erwerbs­er­satz­for­de­rungen von Eltern, welche derzeit ihre Kinder aufgrund von Schul­schlies­sungen und Wegfall der Betreuung durch Gross­el­tern selbst daheim betreuen und unter­richten müssen, nur die Spitze des Eisberges. Gerade in Krisen­zeiten müssen Bedürf­nisse und Anliegen gebün­delt werden, um so das klein­staat­liche System zu entlasten.

 

Ebenso wie sich der Orga­ni­sa­ti­ons­be­reich der Gewerk­schaften verän­dert, muss auch die Gewerk­schaft sich immer wieder wandeln und hinter­fragen, welche Bedürf­nisse und Anliegen vertreten werden und wofür sie sich einsetzt. Ihr Handeln darf nicht nur reaktiv, sondern sollte voraus­schauend und anti­zi­pie­rend sein. Dabei können und sollen auch Themen in den Fokus geraten, die nicht zur klas­si­schen Arbeit von Gewerk­schaften gehören. Beispiels­weise der Umgang mit unbe­zahlter Arbeit oder ganz grund­sätz­lich eine Loslö­sung der Exis­tenz­si­che­rung von Erwerbs­tä­tig­keit. Gewerk­schafts­ar­beit kann heute also nicht dort enden, wo die bezahlte Erwerbs­tä­tig­keit aufhört. Sie muss den ganzen Menschen im Sicht­feld haben und versu­chen, die Situa­tion der Arbeit­nehmer und Arbeit­neh­me­rinnen als Ganzes zu verbes­sern. 

 

In einem Klein­staat wie Liech­ten­stein mit nur einer einzigen Gewerk­schaft wiegt diese Verant­wor­tung beson­ders schwer. Um dieses Gewicht zu stemmen, braucht es, wie die letzten 100 Jahre zeigen, sehr viel Enga­ge­ment einzelner Persön­lich­keiten. Damit eine Gewerk­schaft aus einer reak­tiven Haltung in eine proak­tive Hand­lungs­weise wech­seln kann, reicht dieses Enga­ge­ment nicht aus. Es braucht auch ein klares Bekenntnis des Staates, der Wirt­schaft und der Gesell­schaft als Ganzes, dass eine gewerk­schaft­liche Orga­ni­sa­tion auch in einem Klein­staat wie Liech­ten­stein unver­zichtbar ist und entspre­chend wert­ge­schätzt werden sollte. 

 

Gast­kom­mentar von Dr. Linda Märk-Rohrer in der lie:zeit vom 10.05.2020. Dr. Linda Märk-Rohrer ist Forschungs­be­auf­tragte Politik am Liech­ten­stein-Institut. 

Montag, 27.April 2020
Interview Sigi Langenbahn
Durchsetzung von Gesamtarbeitsverträgen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Weiterbringen der Gleichstellungspolitik: LANV-Geschäftsführer Sigi Langenbahn und sein Team sind gut beschäftigt. In seiner «Vision 2030» ist die Wochenarbeitszeit in Liechtenstein auf 35 Stunden gesunken.

Zum LIEWO-Inter­view

 

Bild@​Daniel Schwen­dener

Mittwoch, 08.April 2020
Eltern fallen durchs Netz
Jene Menschen, die im Zuge der Schliessung von Schulen und Kitas keine Betreuungsmöglichkeit fanden und ihrer Arbeit nun notgedrungen nicht oder nur teilweise nachgehen können, fallen bei den bislang ­beschlossenen Massnahmen durchs Netz. Dabei hätten sie ebenso Anspruch auf Lohnfortzahlung. Und zwar weit mehr als die von den Arbeitgebern in solchen Fällen meist empfohlenen drei Tage.

 

Zum Artikel des Vater­land

 

Bild@​Daniel Schwen­dener

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