Aktuell

Freitag, 02.März 2018
Tag der Lohngleichheit
Heute am 2. März findet der diesjährige Tag der Lohngleichheit statt. Der Berech­nung liegen die neuesten Lohn­daten des Amts für Statistik zu Grunde. Gemäss diesen verdienen Frauen in Liech­ten­stein 16,5 % weniger als ihre männ­li­chen Kollegen d.h. Frauen in Liech­ten­stein müssen bis zum 2. März arbeiten, bis sie gleich viel verdienen, wie Männer bis zum 31. Dezember.

 

Frauen verdienen nicht weniger, weil sie weniger leisten, sondern weil sie schlechter bezahlt werden. Nur ein Teil des Lohn­un­ter­schiedes kann objektiv erklärt werden (z. B weniger Berufs­er­fah­rung, Teil­zeit­ar­beit). Der Rest, ca. 7 % ist nicht erklärbar und somit diskri­mi­nie­rend.

 

Frauen erhalten Heute ihr Tages­menü in 46 liech­ten­stei­ni­schen Gastro­no­mie­be­trieben um die errech­nete Lohn­dif­fe­renz von 16.5 % güns­tiger als Männer. 

 

Mit der Sensi­bi­li­sie­rungs­kam­pagne wollen wir errei­chen, dass Frauen und Männer über ihren Lohn spre­chen. Nur wenn die Löhne trans­pa­renter werden, kann Lohn­un­gleich­heit aufge­deckt und Lohn­gleich­heit geschaffen werden.

 

Weitere Infor­ma­tionen finden Sie auf unserer Face­book-Seite.

 

Die Liste der teil­neh­menden Restau­rants finden Sie hier.


Artikel Liewo 25.02.2018

Artikel Volks­blatt 02.03.2018

Artikel Vater­land 02.03.2018

Dienstag, 20.Februar 2018
LANV info Nr. 1/2018
Wird 2018 das Jahr der Familien? Diese Frage stellt sich Sigi Langenbahn im Editorial. Nebst den detaillierten Ergebnissen der Lohnrunde mit dem Gewerbe, setzt sich Martina Haas mit einem erfrischenden Plädoyer für eine Geschlechterquote ein.

LANVinfo

 

Bild: @Pixabay

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Stellungnahmen

Montag, 30.April 2018
Stellungnahme Gewerbegesetz
Stellungnahme zum Vernehmlassungsbericht betreffend die Totalrevision des Gewerbegesetzes.
Freitag, 20.April 2018
Stellungnahme Strafgesetzbuch und Strafprozessordnung
Stellungnahme des LANV zum Vernehmlassungsbericht der Regierung betreffend die Abänderung des Strafgesetzbuches und der Strafprozessordnung.

Donnerstag, 28.Dezember 2017
Stellungnahme Verordnung V
Stellungnahme zur Abänderung der Verordnung Stellungnahme zur Abänderung der Verordnung V zum Arbeitsgesetz (ArGV V)
(Sonderbestimmungen über den Schutz der jugendlichen Arbeitnehmer)

Montag, 27.November 2017
Stellungnahme Postulate FBP/DU
Stellungnahme des LANV zu den Postulaten der FPB/DU betreffend Familienförderung
Montag, 02.Oktober 2017
Stellungnahme ZPO
Stellungnahme zum Vernehmlassungsbericht betreffend (Teil)Reform der ZPO (Vereinfachung und Beschleunigung des Verfahrens)
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Pressemitteilungen

Freitag, 18.Mai 2018
Forumsbeitrag "Mehr Leben"
Sehr geehrter Herr Regierungsrat Pedrazzini

Gerne unterbreite ich Ihnen einen Vorschlag wie der bisher unbezahlte Elternurlaub von max. vier Monaten, mit mehr Leben gefüllt werden kann.
 
Wandeln Sie diesen in eine bezahlte Eltern­zeit um. Dies ist sehr wohl im Einklang von Geben und Nehmen und ohne deut­liche Steu­er­er­hö­hungen möglich. Der Bundesrat hat am 30.10.2013 den Bericht "Vater­schafts­ur­laub und Eltern­ur­laub, Ausle­ge­ord­nung und Präsen­ta­tion unter­schied­li­cher Modelle" in Erfül­lung des Postu­lats Fetz verab­schiedet.
Werden die Zahlen aus der Schweiz von einem zu 80 % bezahlten Eltern­ur­laub für insge­samt 16 Wochen für Liech­ten­stein ange­wendet, ergeben sich jähr­liche Kosten von ca. CHF 12 Mio. Bei 16 Wochen pro Eltern­teil betragen die Kosten demzu­folge CHF 24 Mio.
Wenn hierfür nicht verkraft­bare CHF 8 Mio der FAK verwendet werden und wenn sich der Staat nicht daran betei­ligen möchte, können die gesamten Kosten des bezahlten Eltern­ur­laubs beispiels­weise von den Arbeit­neh­menden oder Arbeit­ge­bern bezahlt werden. Die Lohn­ne­ben­kosten bei CHF 12 Mio betragen total 0,34%. Bei einem mitt­leren Monats­lohn von CHF 6522.-- sind das CHF 22.--. Bei gleich­mäs­siger Auftei­lung also finan­zier­bare CHF 11.--.
Ich bitte Sie, anhand der Schweizer Zahlen und den deut­li­chen Umfra­ge­er­geb­nisse auf unsere lang­jäh­rige Forde­rung einzu­gehen und eigene Berech­nungen vorzu­nehmen.

Fredy Litscher
Gewerk­schafts­se­kretär
Mittwoch, 21.März 2018
Mitgliederversammlung
Der Liechtensteinische ArbeitnehmerInnenverband LANV zog an der Mitgliederversammlung vom 20. März im Gasthof Au Bilanz über seine Arbeit. Trotz der Herausforderungen schneller wirtschaftlicher Veränderungen konnten im Jahr 2017 wichtige Ziele erreicht werden.
 
Komplexe Arbeits­welt
In seinem Jahres­rück­blick orien­tierte Präsi­dent Sigi Langen­bahn über aktu­ellen Schwer­punkte und Ziele des LANV. Ein Schwer­punkt lag im Errei­chen anstän­diger Mindest­löhne in allen Bran­chen. Das erklärte Ziel, kein Mindest­lohn unter CHF 3‘250.- konnte in sämt­li­chen GAV erreicht werden. Jedoch sind nicht alle Gesamt­ar­beits­ver­träge allge­mein­ver­bind­lich, und auch in Bran­chen ohne GAV wurden im Jahr 2017 Grenz­gän­ger­be­wil­li­gungen bei Monats­löhnen ab CHF 2‘600.- erteilt. Darin sehen die Verant­wort­li­chen des LANV Verstösse gegen die gesetz­liche Pflicht zur Einhal­tung berufs- und bran­chen­üb­li­cher Löhne. Lilit Keucheyan erzählte über ihre Erfah­rungen seit ihrem Stel­len­an­tritt im vergan­genen September im Bereich Inter­na­tio­nales. Die Gewerk­schafts­se­kre­tärin berich­tete über die Pres­se­tour des inter­re­gio­nalen Gewerk­schafts­rats Bodensee. Die Regio­nal­ver­bände der Gewerk­schafts­bünde SGB, Travail Suisse, DGB, ÖGB und der LANV stellen Angriffe auf die wöchent­li­chen Höchst­ar­beits­zeiten fest, die mit aller Kraft abge­wehrt werden müssen. Fredy Litscher zeigte anhand eines aktu­ellen Vorfalls auf, wie skru­pel­lose Arbeit­geber immer wieder versu­chen, den LANV durch Straf­an­zeigen oder Andro­hung gericht­li­cher Schritte mundtot zu machen. Die Anzeige wurde fallen­ge­lassen und statt­dessen Ermitt­lungen gegen die Firma aufge­nommen. Trotz dieser Genug­tuung kosten derar­tige Versuche den LANV viel Zeit, Geld und Energie. Einen Schwer­punkt der Arbeiten der Geschäfts­stelle bilden Bera­tungen und Inter­ven­tionen, die mit zuneh­menden Verän­de­rungen der Arbeits­welt immer komplexer werden.
 

Vorstand bestä­tigt
An der Mitglie­der­ver­samm­lung 2017 standen die Wahlen des Vorstandes an. Präsi­dent Sigi Langen­bahn wurde für weitere vier Jahre im Amt bestä­tigt. Auch Vize­prä­si­dent Donat Schädler und die Vorstands­mit­glieder Gabriela Cortés und Ernst Berger wurden einstimmig wieder­ge­wählt. Petra Eichele und Rolf Nutt gaben aus beruf­li­chen Gründen ihr Amt als Vorstands­mit­glieder ab. Neu in den Vorstand gewählt wurde die stell­ver­tre­tende Geschäfts­füh­rerin Martina Haas. Die neuen und altern Vorstands­mit­glieder bedankten sich bei ihren Mitglie­dern für das Vertrauen und verspra­chen, sich den Heraus­for­de­rungen moderner Gewerk­schafts­ar­beit gerne zu stellen.
Nach einer gebüh­renden Verab­schie­dung der schei­denden Vorstands­mit­glieder wurde dem lang­jäh­rigen Funk­tionär Hans­jörg Näscher, der im Vorstand und in vielen weitern Gremien für den LANV tätig war, die Ehren­mit­glied­schaft über­reicht.
Zuletzt orien­tierte der Präsi­dent über neue Heraus­for­de­rungen und bevor­ste­hende Projekte. Die Wich­tig­keit der Gewerk­schafts­ar­beit wurde an diesem Abend einmal mehr allen Anwe­senden eindrucks­voll verdeut­licht.


Freitag, 02.März 2018
Lohnstrukturerhebung
An der gestrigen Pressekonferenz stellte die Neutrik AG ihre Resultate der Lohnstrukturerhebung vor.

 

Artikel Volksblatt 02.03.2018

Artikel Vaterland 02.03.2018

Freitag, 02.März 2018
Tag der Lohngleichheit
Heute am 2. März findet der diesjährige Tag der Lohngleichheit statt. Der Berech­nung liegen die neuesten Lohn­daten des Amts für Statistik zu Grunde. Gemäss diesen verdienen Frauen in Liech­ten­stein 16,5 % weniger als ihre männ­li­chen Kollegen d.h. Frauen in Liech­ten­stein müssen bis zum 2. März arbeiten, bis sie gleich viel verdienen, wie Männer bis zum 31. Dezember.

 

Frauen verdienen nicht weniger, weil sie weniger leisten, sondern weil sie schlechter bezahlt werden. Nur ein Teil des Lohn­un­ter­schiedes kann objektiv erklärt werden (z. B weniger Berufs­er­fah­rung, Teil­zeit­ar­beit). Der Rest, ca. 7 % ist nicht erklärbar und somit diskri­mi­nie­rend.

 

Frauen erhalten Heute ihr Tages­menü in 46 liech­ten­stei­ni­schen Gastro­no­mie­be­trieben um die errech­nete Lohn­dif­fe­renz von 16.5 % güns­tiger als Männer. 

 

Mit der Sensi­bi­li­sie­rungs­kam­pagne wollen wir errei­chen, dass Frauen und Männer über ihren Lohn spre­chen. Nur wenn die Löhne trans­pa­renter werden, kann Lohn­un­gleich­heit aufge­deckt und Lohn­gleich­heit geschaffen werden.

 

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Artikel Liewo 25.02.2018

Artikel Volks­blatt 02.03.2018

Artikel Vater­land 02.03.2018

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Reden

Dienstag, 01.Mai 2018
Mairede 2018: Work-Life-Balance: Zwischen Traum und Wirklichkeit
Familienpolitik, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft uns alle. Familie und Kinder sind kein Hobby, wie der eine oder anderen Landtags- und Gemeinderatskandidaten schon geschrieben hat. Und Work-Life-Balance, die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben ist nicht alleinige Sache der Wirtschaft, wie der Familienminister an meiner ersten Maifeier als Vertreter des LANV im Jahr 2002 noch meinte.
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