Aktuell

Mittwoch, 13.Februar 2019
Frauen*streiktag in Liechtenstein
Aufruf an alle Frauen*, die gerne am Frauen*streik 2019 aktiv werden möchten!

Wir wollen am 14. Juni 2019 deut­lich machen, dass es mit der Verein­bar­keit Familie und Beruf, der Lohn­gleich­heit, der unbe­zahlten Care-Arbeit, der Alters­armut der Frauen*, der Gewalt an Frauen* sowie in vielen weiteren Themen in unserem Land einen bedeu­tenden Schritt vorwärts gehen soll.

 

Deshalb treffen wir uns am Donnerstag 28. März 2019 von 18.00-20.00 Uhr in der alten Spör­ry­fa­brik in Triesen (LANV), Dorfstrasse 24, zum 1. Frauen*streik Treffen.

 

Inhalt: Wie kann ich den Streiktag unter­stützen? Welche Ideen gibt es für diesen Tag? Wie kann ich mich einbringen? Was für Aktionen finden statt? Welche Themen wollen wir in den Fokus stellen? Wie kann ich ein Streik­ko­mitee bilden?

 

Modera­tion: Martina Haas, Präsi­dentin Sektion Frauen* LANV

 

Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen, Nachbar*innen, Bekannte und Ver-wandte mit.

Sagt es inter­es­sierten Frauen* weiter. Wir freuen uns über eure Unter­stüt­zung.

Gemeinsam errei­chen wir mehr.

 

Weitere Fragen, Anre­gungen oder Infor­ma­tionen bitte an: frauen@​lanv.​li

 

Flyer Frau­en­streik

Dienstag, 13.November 2018
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Donnerstag, 25.Oktober 2018
LANVinfo
Die Schlagzeilen für unsere Oktoberausgabe lauten: Lohnverhandlungen 2019, Pflegeurlaub und die Forderungen des Gewerkschaftsrates. Im "so nicht" haben wir eine Auswahl von Reaktionen im Original eines liechtensteinischen Unternehmers abgedruckt.

Hier gelangen Sie zum LANVinfo

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Pressemitteilungen

Montag, 25.Februar 2019
Tag der Lohngleichheit
Anlässlich des 3. Liechtensteinischen Tags der Lohngleichheit führte der LANV gemeinsam mit der Hilti AG eine Pressekonferenz durch.
 
Frauen verdienen in Liech­ten­stein gemäss den neuesten Lohn­daten des Amts für Statistik im Durch­schnitt immer noch 15.2 % weniger als ihre männ­li­chen Kollegen. Diese Prozent­zahl gilt als Grund­lage für die Berech­nung des liech­ten­stei­ni­schen Lohn­gleich­heits­tages.
Frauen verdienen nicht weniger, weil sie weniger leisten, sondern weil sie schlechter bezahlt werden. Nur ein Teil des Lohn­un­ter­schiedes kann objektiv erklärt werden (z.B. weniger Berufs­er­fah­rung, Teil­zeit­ar­beit). Der Rest ist nicht erklärbar und somit diskri­mi­nie­rend. 

Um darauf aufmerksam zu machen beging die Sektion Frauen des LANV am Montag 25.​Februar 2019 den Lohn­gleich­heitstag. Mit dem Projekt "Lunch­fair" erhalten Frauen an diesem Tag das Mittags­menü in 35 liech­ten­stei­ni­schen Restau­rants 15.2 % güns­tiger oder sie erhalten andere Vergüns­ti­gungen. Damit will der LANV errei­chen, dass Frauen und Männer über ihren Lohn spre­chen. Der Lohn soll trans­pa­rent sein. So wird die Lohn­un­gleich­heit aufge­deckt und Lohn­gleich­heit geschaffen.
Um die Lohn­un­gleich­heit zu bekämpfen, ruft der LANV die Unter­nehmen auf, eine Lohn­ana­lyse durch­zu­führen. 

Die Hilti AG hat 2018 bereits zum dritten Mal die Löhne auf Diskri­mi­nie­rung über­prüft und die Ergeb­nisse an der gemein­samen Pres­se­kon­fe­renz mit dem LANV präsen­tiert.
16 % verdienen die Frauen weniger als ihre männ­li­chen Hilti-Kollegen. Gemäss dem in der Schweiz gängigsten Analy­se­ver­fahren Logib lassen sich jedoch nur 0,8 % der Gehalts­un­ter­schiede zwischen Mann und Frau nicht erklären.
Dienstag, 12.Februar 2019
Tag der Lohngleichheit
Der Lohgleichheitstag Liechtenstein findet am 25. Februar 2019 statt.
Gemäss aktu­ellsten Zahlen verdienen Frauen in Liech­ten­stein im Durch­schnitt 15,2 % weniger als ihre männ­li­chen Kollegen. Sie arbeiten somit 56 Tage im Jahr gratis! Ein Teil dieser 15,2 % ist mit objek­tiven Merk­malen wie z.B. Quali­fi­ka­tion, Erfah­rung, beruf­liche Stel­lung, Branche, etc. erklärbar. 2/5 davon sind jedoch uner­klärbar und somit diskri­mi­nie­rend.

Auch dieses Jahr machen wir wieder gemeinsam mit den liech­ten­stei­ni­schen Gastro­no­mie­be­trieben, mit dem Projekt "LUNch­FAIR", auf diese unbe­frie­di­gende Situa­tion aufmerksam. Frauen erhalten in den mitwir­kenden Restau­rants ihr Tages­menü um die errech­nete Lohn­dif­fe­renz d. h. um 15,2 % güns­tiger. Mit der Kampagne wollen wir errei­chen, dass Frauen und Männer über ihren Lohn spre­chen. Somit kann das Bewusst­sein gestärkt und die Situa­tion für Frauen verbes­sert werden.

 

Hier finden Sie die teil­neh­menden Restau­rants


Samstag, 26.Januar 2019
Vaterschaftsurlaub
Väter sollen in Zukunft europaweit einen Anspruch auf einen bezahlten Urlaub von mindestens zehn Tagen haben. Dies dürfte auch bei uns bald ein Thema sein.

Zum Artikel

 

Artikel@:Patrik Schädler, Liech­ten­steiner Vater­land

Bild@:Shutterstock / Maria Sbytova

Montag, 17.Dezember 2018
Erfreuliche Lohnrunde
Aufgrund der vergangenen Reallohnverluste und der guten wirtschaftlichen Lage haben wir unseren Fokus in der Lohnrunde 2019 auf generelle Lohnerhöhungen gelegt.
Unsere Bilanz fällt durchwegs positiv aus. Unser Ziel: generelle Lohnerhöhungen für alle konnten wir in acht Branchen erreichen.
In sechs weiteren Bran­chen erzielten wir indi­vi­du­elle Lohn­er­hö­hungen. Dazu kommen zusätz­liche Feier­tage, eine Arbeits­zeit­ver­kür­zung, Erhö­hungen der Mindest­löhne und Verbes­se­rungen in der Verein­bar­keit von Familie und Beruf.

Beson­ders gefreut haben uns die gene­rellen Erhö­hungen in der gewerb­li­chen Indus­trie und im Auto­ge­werbe. Dort sind wir bei unseren Verhand­lungs­part­nern mit unseren Argu­menten auf Verständnis gestossen. Auch die Sockel­be­träge von CHF 70.-- bzw. CHF 60.-- bei den Sektionen Gärtner & Floristen bzw. pro IT gilt es positiv hervor­zu­heben.
Trotz der nach wie vor schwie­rigen Lage in der Branche Detail­handel konnten wir uns mit deren Sektion nach harten Verhand­lungen immerhin auf eine Erhö­hung der Lohn­summe um 0.5% einigen.

Frage­zei­chen in der Reini­gungs­branche und in der Gastro­nomie

Aufgrund der neuen Ausschrei­be­praxis bei öffent­li­chen Reini­gungs­auf­trägen wollte unser Sozi­al­partner in der Reini­gungs­branche gänz­lich auf Lohn­ver­hand­lungen verzichten. Wir werden uns nun im Januar zusam­men­setzen und gemeinsam nach Lösungen suchen, damit die Branche und somit auch die Arbeit­neh­menden nicht unter dem Spar­wahn der öffent­li­chen Hand leiden müssen.

Die Fusi­ons­ver­hand­lungen der beiden Gastro-Verbände erweisen sich als lang­wierig. Trotzdem sind wir zuver­sicht­lich, noch im 1. Halb­jahr 2019 einen allge­mein­ver­bind­li­chen Gesamt­ar­beits­ver­trag für das gesamte Hotel- und Gastro­no­mie­ge­werbe Liech­ten­steins abschliessen zu können.

 

Die Ergeb­nisse im Über­blick

Sonntag, 16.Dezember 2018
Bezahlte Elternzeit
Petra Eichele (infra), Martina Haas (LANV) und Margot Sele (OSKJ) setzen sich für eine bezahlte Elternzeit ein. Dass sie kommt, davon sind sie überzeugt.

 

Zum Inter­view 

 

Das Inter­view führte Stephanie Scherrer

Bild: @Daniel Schwen­dener

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