Aktuell

Montag, 30.Juli 2018
Betriebsferien
Wir machen Betriebsferien und sind ab Donnerstag, 16. August wieder für Sie da.
Das LANV-Team wünscht Ihnen eine schöne Sommerzeit.


Bild: @Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Montag, 09.Juli 2018
LANV info Nr. 2/2018
Wie familienfreundlich ist Liechtenstein? Wir interpretieren die Umfrageergebnisse der Familienumfrage und fordern mehr Ausgewogenheit für flexible Arbeitszeiten. In unserem Ratgeber widmen wir uns der Aufhebungsvereinbarung.

LANVinfo

 

Bild: @istockphoto

Freitag, 02.März 2018
Tag der Lohngleichheit
Heute am 2. März findet der diesjährige Tag der Lohngleichheit statt. Der Berech­nung liegen die neuesten Lohn­daten des Amts für Statistik zu Grunde. Gemäss diesen verdienen Frauen in Liech­ten­stein 16,5 % weniger als ihre männ­li­chen Kollegen d.h. Frauen in Liech­ten­stein müssen bis zum 2. März arbeiten, bis sie gleich viel verdienen, wie Männer bis zum 31. Dezember.

 

Frauen verdienen nicht weniger, weil sie weniger leisten, sondern weil sie schlechter bezahlt werden. Nur ein Teil des Lohn­un­ter­schiedes kann objektiv erklärt werden (z. B weniger Berufs­er­fah­rung, Teil­zeit­ar­beit). Der Rest, ca. 7 % ist nicht erklärbar und somit diskri­mi­nie­rend.

 

Frauen erhalten Heute ihr Tages­menü in 46 liech­ten­stei­ni­schen Gastro­no­mie­be­trieben um die errech­nete Lohn­dif­fe­renz von 16.5 % güns­tiger als Männer. 

 

Mit der Sensi­bi­li­sie­rungs­kam­pagne wollen wir errei­chen, dass Frauen und Männer über ihren Lohn spre­chen. Nur wenn die Löhne trans­pa­renter werden, kann Lohn­un­gleich­heit aufge­deckt und Lohn­gleich­heit geschaffen werden.

 

Weitere Infor­ma­tionen finden Sie auf unserer Face­book-Seite.

 

Die Liste der teil­neh­menden Restau­rants finden Sie hier.


Artikel Liewo 25.02.2018

Artikel Volks­blatt 02.03.2018

Artikel Vater­land 02.03.2018

Dienstag, 20.Februar 2018
LANV info Nr. 1/2018
Wird 2018 das Jahr der Familien? Diese Frage stellt sich Sigi Langenbahn im Editorial. Nebst den detaillierten Ergebnissen der Lohnrunde mit dem Gewerbe, setzt sich Martina Haas mit einem erfrischenden Plädoyer für eine Geschlechterquote ein.

LANVinfo

 

Bild: @Pixabay

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Stellungnahmen

Montag, 30.April 2018
Stellungnahme Gewerbegesetz
Stellungnahme zum Vernehmlassungsbericht betreffend die Totalrevision des Gewerbegesetzes.
Freitag, 20.April 2018
Stellungnahme Strafgesetzbuch und Strafprozessordnung
Stellungnahme des LANV zum Vernehmlassungsbericht der Regierung betreffend die Abänderung des Strafgesetzbuches und der Strafprozessordnung.

Donnerstag, 28.Dezember 2017
Stellungnahme Verordnung V
Stellungnahme zur Abänderung der Verordnung Stellungnahme zur Abänderung der Verordnung V zum Arbeitsgesetz (ArGV V)
(Sonderbestimmungen über den Schutz der jugendlichen Arbeitnehmer)

Montag, 27.November 2017
Stellungnahme Postulate FBP/DU
Stellungnahme des LANV zu den Postulaten der FPB/DU betreffend Familienförderung
Montag, 02.Oktober 2017
Stellungnahme ZPO
Stellungnahme zum Vernehmlassungsbericht betreffend (Teil)Reform der ZPO (Vereinfachung und Beschleunigung des Verfahrens)
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Pressemitteilungen

Freitag, 20.Juli 2018
Baustellen gibt es genügend
In einer Arbeitswelt, die an den Menschen immer höhere Anforderungen stellt, sind Urlaub und Überstundenkompensation essenziell. Bis den Bedürfnissen der Arbeitnehmenden in Liechtenstein durchwegs Genüge getan wird, ist laut LANV aber noch einiges zu tun.

Artikel von Oliver Beck

 

Copyright @Vaterland

 

Mittwoch, 27.Juni 2018
Schattenberichte
Im Januar 2018 hat die Regierung den 5. Länderbericht zur Umsetzung der Frauenrechte (CEDAW, Übereinkommen über die Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau) in Liechtenstein verabschiedet und an die Vereinten Nationen geschickt. Damit gibt sie aus ihrer Warte Auskunft über die Situation von Mädchen und Frauen in Liechtenstein. Die Anhörung des Länderberichts findet am 5. Juli 2018 im Büro der Vereinten Nationen in Genf statt. Die Zivilgesellschaft war aufgefordert die Situation ergänzend darzustellen und einen sogenannten Schattenbericht zu verfassen.
 
Zwei Schat­ten­be­richte
Es gibt zwei Schat­ten­be­richte, die von neun Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tionen (NGOs) gemeinsam verfasst und einge­reicht wurden. Da die UNO-Kommis­sion für Frau­en­rechte den Berichts­um­fang beschränkt, haben sich die neun Orga­ni­sa­tionen entschlossen, ihre Beiträge in zwei Berichte aufzu­teilen, um ihre Sicht­weisen durch mehr Fakten unter­legen zu können.

Der eine Bericht enthält die Stel­lung­nahmen des Vereins für Menschen­rechte in Liech­ten­stein (VMR), des Büros für die Gleich­stel­lung von Menschen mit Behin­de­rungen und der Univer­sität Liech­ten­stein. Er ergänzt damit den Schat­ten­be­richt der Dach­or­ga­ni­sa­tion Frau­en­netz Liech­ten­stein, der inhalt­lich unab­hängig verfasst und einge­reicht wurde. Die Sektion Frauen des LANV hat zu den Themen Arbeit und soziale Sicher­heit wie folgt Stel­lung genommen.


Kriti­sche Fest­stel­lungen
Beide Berichte stellen kritisch fest, dass es bei Gleich­stel­lungs­themen leider seit einigen Jahren einen Still­stand gibt. Der Rück­gang des Frau­en­an­teils in der Politik und die darauf­fol­genden öffent­li­chen Diskus­sionen weisen auf wesent­liche und viel­fäl­tige Defi­zite hin. So kann die Regie­rung auch im fünften Länder­be­richt nur wenige konkrete Mass­nahmen und Veran­stal­tungen aufführen, die zudem nicht neu sind und nur bedingt Empfeh­lungen aus dem letzten CEDAW-Bericht oder anderen Berichten aufnehmen. Die Orga­ni­sa­tionen kriti­sieren zudem, dass Mass­nahmen und Veran­stal­tungen oft nur einmalig statt­finden, keine Veran­ke­rung in einer über­ge­ord­neten Stra­tegie haben und keine Über­prü­fung der Reich­weite oder des Nutzens und Nach­ver­fol­gung statt­findet.

Der Staat kommt weder seiner Vorrei­ter­rolle nach, noch hat er ein staat­li­ches oder behörd­li­ches Moni­to­ring einge­richtet, welches die Umset­zung von Mass­nahmen einfor­dern bzw. die Wirk­sam­keit dieser Ziele über­prüfen könnte. Ausserdem vermissen die Orga­ni­sa­tionen eine starke staat­liche Stelle zur Umset­zung des Gleich­stel­lungs­auf­trags und Förde­rung von spezi­fi­schen Frau­en­an­liegen sowie die Verbind­lich­keit von Gleich­stel­lungs-Mass­nahmen in der Landes­ver­wal­tung.

 

CEDAW Schat­ten­be­richt Dach­or­ga­ni­sa­tion Frau­en­netz

CEDAW Schat­ten­be­richt VMR deutsch

CEDAW-5-Länder-Bericht

Freitag, 18.Mai 2018
Forumsbeitrag "Mehr Leben"
Sehr geehrter Herr Regierungsrat Pedrazzini

Gerne unterbreite ich Ihnen einen Vorschlag wie der bisher unbezahlte Elternurlaub von max. vier Monaten, mit mehr Leben gefüllt werden kann.
 
Wandeln Sie diesen in eine bezahlte Eltern­zeit um. Dies ist sehr wohl im Einklang von Geben und Nehmen und ohne deut­liche Steu­er­er­hö­hungen möglich. Der Bundesrat hat am 30.10.2013 den Bericht "Vater­schafts­ur­laub und Eltern­ur­laub, Ausle­ge­ord­nung und Präsen­ta­tion unter­schied­li­cher Modelle" in Erfül­lung des Postu­lats Fetz verab­schiedet.
Werden die Zahlen aus der Schweiz von einem zu 80 % bezahlten Eltern­ur­laub für insge­samt 16 Wochen für Liech­ten­stein ange­wendet, ergeben sich jähr­liche Kosten von ca. CHF 12 Mio. Bei 16 Wochen pro Eltern­teil betragen die Kosten demzu­folge CHF 24 Mio.
Wenn hierfür nicht verkraft­bare CHF 8 Mio der FAK verwendet werden und wenn sich der Staat nicht daran betei­ligen möchte, können die gesamten Kosten des bezahlten Eltern­ur­laubs beispiels­weise von den Arbeit­neh­menden oder Arbeit­ge­bern bezahlt werden. Die Lohn­ne­ben­kosten bei CHF 12 Mio betragen total 0,34%. Bei einem mitt­leren Monats­lohn von CHF 6522.-- sind das CHF 22.--. Bei gleich­mäs­siger Auftei­lung also finan­zier­bare CHF 11.--.
Ich bitte Sie, anhand der Schweizer Zahlen und den deut­li­chen Umfra­ge­er­geb­nisse auf unsere lang­jäh­rige Forde­rung einzu­gehen und eigene Berech­nungen vorzu­nehmen.

Fredy Litscher
Gewerk­schafts­se­kretär
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Reden

Dienstag, 01.Mai 2018
Mairede 2018: Work-Life-Balance: Zwischen Traum und Wirklichkeit
Familienpolitik, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft uns alle. Familie und Kinder sind kein Hobby, wie der eine oder anderen Landtags- und Gemeinderatskandidaten schon geschrieben hat. Und Work-Life-Balance, die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben ist nicht alleinige Sache der Wirtschaft, wie der Familienminister an meiner ersten Maifeier als Vertreter des LANV im Jahr 2002 noch meinte.
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