Aktuell

Freitag, 14.Januar 2022
Covid-19
Die aktuelle Situation mit den verschiedenen Mass­nahmen der Regierung haben Auswir­kungen auf das Arbeits­ver­hältnis vieler Arbeit­neh­menden in Liech­ten­stein. Untenstehend finden Sie Informationen zu den häufigsten Fragen:
Dienstag, 14.Dezember 2021
Erfolg für europäische Gewerkschaften
Zu lange haben Plattformunternehmen riesige Gewinne gemacht, indem sie ihre grundlegendsten Verpflichtungen als Arbeitgeber auf Kosten der Arbeitnehmenden und verantwortungsbewussten Arbeitgeber ignoriert haben. Die freie Fahrt für Uber, Deliveroo etc. neigt sich jetzt aber dem Ende zu.
 

Seit Jahren setzt sich unsere europäische Dachorganisation, der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) dafür ein, Arbeit­neh­mende von Online-Platt­formen, soge­nannte "Gig-Worker" als "normale" Arbeit­nehmende zu taxieren und sie so von ihrem Status als Scheinselbst­stän­dige zu befreien.


„Die nun von der EU-Kommis­sion vorge­schla­gene Richt­linie stellt sicher, dass Arbeit­neh­mende Zugang zu Rechten wie bezahltem Urlaubs- und Kran­ken­geld haben, die für andere Arbeit­neh­mende seit langem Stan­dard sind. Ein sicherer Vertrag mit garan­tierten Löhnen wird den Arbeit­neh­menden weitaus mehr Frei­heiten geben als die Schein­selbst­stän­dig­keit, die den Arbeit­neh­menden keine Wahl lässt, ob sie zwischen den Jobs unbe­zahlt warten oder im Krank­heits­fall weiter­ar­beiten“, sagt Ludovic Voet vom EGB

 

Ein erster Schritt

Die Vorschläge der EU-Kommis­sion zur Verbes­se­rung der Rechte von Arbeit­neh­menden bei Online-Platt­formen sind ein erster Schritt in die rich­tige Rich­tung, dem noch viele folgen müssen. Beson­ders begrüs­sens­wert ist der Vorstoss, Fahre­rInnen von Liefer­diensten anzu­stellen, was gere­gelte Arbeits­zeiten, Pensions- und Urlaubs­an­sprüche bedeuten würde sowie Möglich­keiten von gesamt­ar­beits­ver­trag­li­chen Lösungen bietet.

In ganz Europa hat die Pandemie mit ihren Lock­downs zu einem Anstieg der Liefer­dienste geführt. Hand in Hand damit ist auch die Zunahme der Schein­selbst­stän­dig­keit gegangen. Viele Arbeit­neh­mende arbeiten als Subun­ter­neh­me­rInnen für ihre Auftrag­geber, was oft massive Ausbeu­tung bedeutet. Nahezu rund um die Uhr ohne soziale Absi­che­rung zu arbeiten ist in der Branche keine Selten­heit. Wie notwendig dieser Kampf gegen die Schein­selb­stän­dig­keit ist, das beweisen Gerichts­ur­teile in der Vergan­gen­heit auch in der Schweiz. In vielen der geklagten Fälle lagen nach Ansicht der Gerichte Arbeits­ver­hält­nisse vor, die Anstel­lungs­ver­hält­nissen entspre­chen.

 

Noch nicht am Ziel
Nicht nur weil mit massivem Lobbying der Wirt­schaft gegen diesen Kommis­si­ons­vor­schlag zu rechnen ist, muss der nun präsen­tierte Vorschlag nach­ge­bes­sert werden. So muss beispiels­weise die Beweis­last, dass kein Arbeits­ver­hältnis vorliegt, beim Arbeit­geber liegen. Aktuell müssen die Arbeit­neh­menden selbst nach­weisen, dass sie keine Selbst­stän­digen sind und statt­dessen Aufträge des Arbeit­ge­bers ausführen müssen. Genau dieser Miss­stand hat in der Vergan­gen­heit zu vielen Klagen und damit zu massiver Rechts­un­si­cher­heit geführt. Beschäf­tigte von Platt­formen sind keine Arbeit­neh­me­nde zweiter Klasse. Ihnen stehen dieselben Rechte und Ansprüche zu. Es ist höchste Zeit, sämt­liche Lücken zu schliessen und dem Miss­brauch der Platt­formen einen Riegel vorzu­schieben.
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Montag, 06.Dezember 2021
Kurse für Reinigungsmitarbeitende
Im März 2022 finden verschiedene Kurse für Mitarbeitende des Gebäudereinigungs- und Hauswartgewerbes bei Wetrok in Kloten statt. Die Kurse werden vom Bildungsfonds der ZPK subventioniert.
 

Textil­be­läge: 7. März 2022 (Einga­be­frist Gesuche: vor Kurs­be­ginn)


Elas­ti­sche Beläge und Linole­um­be­läge: 8. März 2022 (Einga­be­frist Gesuche: vor Kurs­be­ginn)

Stein- und Kera­mik­be­läge​: 9. März 2022 (Einga­be­frist Gesuche: vor Kurs­be­ginn)

Holz­be­läge: 10. März 2022 (Einga­be­frist Gesuche: vor Kurs­be­ginn)

 

Die Kurse finden jeweils von 9.00 - 16.30 Uhr bei der Firma Wetrok in Kloten/ZH statt. Bitte spre­chen Sie mit Ihrem Arbeit­geber, wenn Sie Inter­esse an den Kursen haben.

 

Hier finden Sie das Gesuchs­for­mular sowie das Re­gle­ment des Bildungsfonds der ZPK.

 

Bild@​Alex­andra H./pixelio.de

 

 

Donnerstag, 02.Dezember 2021
LANVinfo
In der aktuellen Ausgabe berichten wir u.a. über die aktuelle Lohnrunde sowie die EU-Richtlinie bezüglich bezahlter Elternzeit und fordern eine Aufwertung der Gesundheits- und Pflegeberufe. Der Ratgeber befasst sich mit dem Thema "Erhöhte Fürsorgepflicht für ältere Arbeitnehmende".
Hier lesen Sie die aktuelle Ausgabe.
Montag, 04.Oktober 2021
Positionspapier Vereinbarkeit
Unser Ziel ist es, dass durch gezielte Massnahmen die Eigenbetreuung des Kindes durch die Eltern im ersten Lebensjahr ermöglicht wird, ohne dass sie dadurch berufliche oder gravierende finanzielle Nachteile haben. Mit unserem Positionspapier fordern wir Massnahmen im Einklang mit der EU-Richtlinie 2019/1158, um die langfristige gesunde Entwicklung der Kinder sowie ihrer Eltern posiitv zu beeinflussen.
 

Noch sind die Rahmen­be­din­gungen für die Verein­bar­keit von Familie und Erwerb in Liech­ten­stein in erheb­li­chem Masse unzu­rei­chend. Die Richt­linie zielt darauf ab, durch verbes­serte Bedin­gungen der Verein­bar­keit von Beruf und Privat­leben der Unter­re­prä­sen­ta­tion von Frauen im Berufs­leben zu begegnen und ihre Lauf­bahn­ent­wick­lung zu unter­stützten.

 

Die EU/EWR-Staaten haben bis August 2022 Zeit, die Vorgaben der Richt­linie umzu­setzen. Im Wesent­li­chen geht es um die Einfüh­rung bezahlter Vater­schafts- und Eltern­zeit sowie bezahlte Zeit zur Pflege kranker oder pfle­ge­be­dürf­tiger Ange­hö­riger.

 

 

Zum LANV-Posi­ti­ons­pa­pier

 

Bild@​Markus Winkler/Pixabay

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Pressemitteilungen

Mittwoch, 15.Dezember 2021
Lohnrunde 2022: keine Freudensprünge aber insgesamt positiv
Wie schon im vergangenen Jahr stand die aktuelle Lohnrunde unter besonderen Vorzeichen. Das Bauhaupt- und Nebengewerbe ist mehrheitlich gut durch die Krise gekommen. Aktuelle Konjunkturumfragen sind positiv und die Teuerung zieht an. Jedoch hängt die Erholung vom weiteren Pandemieverlauf ab. Zusätzlich stellen Preissteigerungen, Materialknappheit und Lieferengpässe viele Branchen vor grosse Herausforderungen.

In 16 Gewer­be­bran­chen standen Gespräche an. Sie waren mit einer einzigen Ausnahme geprägt von gegen­sei­tigem Respekt und Verständnis.

Viele gene­relle Lohn­er­hö­hungen
In 14 der 16 Bran­chen konnten wir uns auf Lohn­er­hö­hungen einigen. Beson­ders ins Gewicht fallen dabei neun gene­relle Erhö­hungen bis CHF 80.--. Auch wenn infolge der pande­mie­be­dingten Hete­ro­ge­nität nicht alle Ergeb­nisse auf den ersten Blick Freu­den­sprünge auslösen, können Arbeit­neh­mende in florie­renden Betrieben mit zusätz­li­chen Lohn­er­hö­hungen rechnen.

Mindest­löhne
Seit zwei Jahren legen wir unseren Fokus vermehrt auf die Mindest­löhne. Dies hat sich gerade in der Pandemie mit vielen Arbeit­neh­menden in Kurz­ar­beit bezahlt gemacht. Deshalb ist es erfreu­lich, dass wir für 2022 in acht Bran­chen die Mindest­löhne erhöhen konnten. Bei Arbeit­neh­menden, deren Lohn an der unteren Grenze liegt, bedeutet dies auch eine Erhö­hung des Real­lohns.

Weitere Ergeb­nisse
In vielen Bran­chen haben wir Ergeb­nisse abseits der Löhne erzielt. So konnten wir die Feri­en­tage ab 50 in weiteren fünf Bran­chen erhöhen, womit wir unser Ziel, fünf Wochen ab 50 bereits in neun Bran­chen erreicht haben. Und sogar bei der wöchent­li­chen Arbeits­zeit haben wir in einer Branche einen Erfolg erzielt und diese um 0.5 Std. pro Woche redu­ziert. Die bessere Verein­bar­keit von Beruf, Familie und Frei­zeit stösst im Gewerbe also vermehrt auf ein offenes Ohr. In sechs Bran­chen konnten wir die Mittags­ent­schä­di­gungen erhöhen. Sehr erfreu­lich ist der neue und zeit­ge­mässe Gesamt­ar­beits­ver­trag bei den Bäckern. Darauf haben wir viele Jahre hinge­ar­beitet.

Auch Indus­trie erhöht Löhne
Auch die export­ori­en­tierte Indus­trie ist weiterhin von der welt­weiten Pandemie, insbe­son­dere von Mate­ri­al­knapp­heit und Liefer­eng­pässen, betroffen. Dennoch haben einige Gross­un­ter­nehmen sehr posi­tive Ergeb­nisse erzielt. Die Indus­trie­be­triebe gewähren Lohn­er­hö­hungen zwischen 1.0 % und 1.5 % indi­vi­duell und leis­tungs­be­zogen. Im Gegen­satz zu den Lohn­ver­hand­lungen, die von den Arbeit­neh­mer­ver­tre­tungen der einzelnen Betriebe geführt werden, verhan­delt der LANV die Mindest­löhne des LIHK-GAV, die von keinem Mitglieds­be­trieb unter­schritten werden darf.
An der Mindest­lohn­ver­hand­lung konnten wir uns auf eine Erhö­hung von jeweils CHF 100.-- für Gelernte und Unge­lernte einigen.

Hier sehen Sie die detail­lierten Ergeb­nisse der jewei­ligen Bran­chen.

 

Bild@​Fritz J.​Bicker/iStock

Donnerstag, 07.Oktober 2021
Welttag für menschenwürdige Arbeit - Aufwertung der Gesundheits- und Pflegeberufe
Die Bilder der applaudierenden Menschenmassen für Arbeitnehmende im Gesundheitssektor haben während des ersten Lockdowns 2020 weltweit für Gänsehautmomente gesorgt. Doch was ist davon übriggeblieben? Haben Pflegerinnen und Pfleger und andere Beschäftigte im Gesundheitswesen von dieser Solidaritätswelle profitiert?
 

Arbeit­neh­mende sind am Limit
Die Arbeits­be­din­gungen in den Gesund­heits- und Pfle­ge­be­rufen mögen bei uns nicht so prekär sein wie andern­orts. Aber auch in Liech­ten­stein und der Schweiz klagen Arbeit­neh­mende in diesem Bereich über zuneh­menden Druck, dauernden Stress, Perso­nal­mangel, Über­stunden, tiefe Löhne und fehlende Lohn­ent­wick­lung. Während der Pandemie müssen sie immer wieder über die Grenzen ihrer Belast­bar­keit hinaus­gehen, ansonsten würde unser Gesund­heits­system zusam­men­bre­chen. Seit nunmehr 19 Monaten nahezu ohne Erho­lungs­phase bringen alle an oder über das Limit. Die durch­schnitt­liche Auslas­tung in den Schweizer Inten­siv­sta­tionen lag in den letzten Wochen bei ca. 80 Prozent. Das kann fatale Folgen haben. Auf Inten­siv­sta­tionen sollten immer Betten für Unfall­opfer, Herz­in­farkte oder andere Notfälle frei sein. Und bereits bei 80 Prozent muss die Pfle­ge­qua­lität der Betreuung redu­ziert werden. So berichtet eine Schweizer Inten­siv­pfle­gerin davon, dass beispiels­weise die Mund­pflege zu kurz komme. Menschen, die künst­lich beatmet werden, haben ein erhöhtes Risiko, eine Spital­in­fek­tion einzu­fangen. Regel­mäs­sige Mund­pflege senke dieses Risiko und ist deshalb auf der Inten­siv­sta­tion Stan­dard. Aber die Stan­dards können nicht mehr einge­halten werden. Eine andere Inten­siv­pfle­gerin berichtet von physi­schem und psychi­schem Limit, von tägli­chen Schmerzen und Dehy­dra­tion, da keine Zeit zum Trinken und für den Toilet­ten­be­such sei. Auch aus den Alters- und Pfle­ge­heimen berichten Arbeit­neh­mende von chro­ni­scher Über­las­tung. Einige Pfle­ge­fach­per­sonen haben sich deshalb bereits umori­en­tiert oder gedenken dies zu tun. Perso­nal­mangel war bereits ein Dauer­brenner, die Pandemie hat dies noch verschärft. Dieser Teufels­kreis muss gestoppt werden.

Mehr Wert­schät­zung ist nötig
Es ist höchste Zeit, etwas an den Arbeits­be­din­gungen zu ändern. Die Gesund­heits- und Pfle­ge­be­rufe müssen wieder attrak­tiver werden. Allen Arbeit­neh­menden soll gemäss ihrem Aufga­ben­ge­biet, der grossen Verant­wor­tung und gefähr­li­chen Arbeit Wert­schät­zung entge­gen­ge­bracht werden. Sie sind system­re­le­vant, also sollen sie entspre­chend geför­dert und entlöhnt werden. Von ihnen wird grösst­mög­liche Flexi­bi­lität mit Nacht- und Wochen­end­diensten verlangt. Auch dafür sollen sie einen fairen Ausgleich erhalten. Mitbe­stim­mung bei den Arbeits­zeiten, Perso­nal­ent­wick­lung mit Perspek­tiven und Lohn­ent­wick­lung muss Stan­dard sein. Politik und Gesell­schaft müssen sich bewusst werden, dass ein «weiter so» nicht möglich ist. Wir sollten aufhören Gesund­heit als Unter­nehmen zu behan­deln das Profit machen muss. Vorge­setzte im Gesund­heits­wesen sollen aufhören, den Kosten- und Spar­druck auf die Arbeit­neh­menden abzu­wälzen. Statt­dessen sollen sie finan­zi­elle Mittel einfor­dern, um die essen­zi­elle Arbeit auf genü­gend Schul­tern zu verteilen und die Arbeit fair zu entlöhnen. Und es muss drin­gend in Nach­wuchs inves­tiert werden, umso mehr, wenn wir die demo­gra­phi­sche Entwick­lung berück­sich­tigen. Sonst werden wir schon bald auf Roboter ange­wiesen sein.

Fredy Litscher

Gewerkschaftssekretär

Donnerstag, 07.Oktober 2021
LANV sieht Nachholbedarf bei den Löhnen
Das Bauhaupt- und Nebengewerbe ist gut durch die Krise gekommen. Die aktuellen Konjunkturumfragen sind positiv ausgefallen und der Ausblick ist stabil. Trotz Lieferengpässen und Materialknappheit kann damit gerechnet werden, dass sich die liechtensteinische Volkswirtschaft weiter erholen wird.

Die Arbeit­neh­menden haben während der Pandemie ausser­or­dent­liche Anstren­gungen unter­nommen. Trotz vieler Unsi­cher­heiten standen sie tagtäg­lich an vorderster Front und haben somit einen wesent­li­chen Anteil daran, dass viele Branche trotz Pandemie gut dastehen. Die Situa­tion auf dem Arbeits­markt wird jedoch zuneh­mend schwie­riger. Mitt­ler­weile wird von einem Arbeits­kräfte-, statt wie zuvor von einem Fach­kräf­te­mangel gespro­chen.

Trotz früherer Phasen guter Konjunktur und sehr hoher Bautä­tig­keit resul­tierten für die Arbeit­nehmenden in der Vergan­gen­heit Real­lohn­ver­luste. Es ist an der Zeit, dass Arbeit­neh­mende durch spür­bare Lohn­er­hö­hungen Aner­ken­nung und Wert­schät­zung für Ihren uner­müd­li­chen Einsatz für den Wirt­schaftsstandort Liech­ten­stein erfahren. Umso mehr die Teue­rung bei fast 1 Prozent liegt.

 

Gene­relle Lohn­er­hö­hungen
Von teue­rungs­be­dingten Kauf­kraft­ver­lusten sind alle Arbeit­neh­menden betroffen, weshalb gene­relle Lohn­er­hö­hungen in Franken statt Prozenten gefor­dert werden. Gerade in Bran­chen mit tieferen Löhnen wirken Sockel­be­träge dem Öffnen der Lohn­schere entgegen. Unsere Bran­chen­spe­zi­fi­schen Forde­rungen liegen bei bis zu CHF 100.--.

Mindest­löhne
Wie in den vergan­genen Jahren werden wir in dieser Lohn­runde beson­deres Augen­merk auf die Mindest­löhne legen. Gerade in der Pandemie, mit vielen von Kurz­ar­beit betrof­fenen, hat sich gezeigt, dass Menschen mit tiefen Löhnen beson­ders vulnerabel sind. Es ist deshalb Zeit ein Zeichen der Soli­da­rität zu setzen und neben gene­rellen Lohn­er­hö­hungen auch die Mindest­löhne zu erhöhen.
 

Die Arbeit­neh­menden haben während der Pandemie ausser­or­dent­liche Anstren­gungen unter­nommen. Trotz vieler Unsi­cher­heiten standen sie tagtäg­lich an vorderster Front und haben somit einen wesent­li­chen Anteil daran, dass viele Branche trotz Pandemie gut dastehen. Die Situa­tion auf dem Arbeits­markt wird jedoch zuneh­mend schwie­riger. So, dass mitt­ler­weile von einem Arbeits­kräfte-, statt wie zuvor von einem Fach­kräf­te­mangel gespro­chen wird.

Trotz früherer Phasen guter Konjunktur und sehr hoher Bautä­tig­keit resul­tierten für die Arbeit­neh­menden in der Vergan­gen­heit Real­lohn­ver­luste. Es ist an der Zeit, dass Arbeit­neh­mende durch spür­bare Lohn­er­hö­hungen Aner­ken­nung und Wert­schät­zung für Ihren uner­müd­li­chen Einsatz für den Wirt­schafts­standort Liech­ten­stein erfahren. Umso mehr die Teue­rung bei ca. 1 Prozent liegt.

 

Bild@​Fritz J.​Bicker/istock

Samstag, 25.September 2021
Testkosten dürfen nicht auf Arbeitnehmer abgewälzt werden
Zwar verlangen bisher nur wenige Unternehmen am Arbeitsplatz ein Covid-Zertifikat, zudem meist auf freiwilliger Basis. Der Liechtensteinische ArbeitnehmerInnenverband (LANV) ist dennoch alarmiert.
 

 

Zum Volks­blatt Artikel

 

Bild@​Michael Zang­hel­lini

Samstag, 04.September 2021
Flüchtlinge in Arbeitsmarkt integrieren
Die Arbeitsmarktintegration Asylsuchender und vorläufig aufgenommener Personen ist eine Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine grosse Chance.
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