Aktuell

Montag, 16.März 2020
Arbeitsrechtliche Fragen zum Coronavirus
Die Regierung hat eine drastische Verschärfung der Massnahmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus beschlossen. Alle öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen sowie ausserhäusliche Kinderbetreuungseinrichtungen und Spielgruppen sind ab Montag 16.03.2020 geschlossen. Alle Veranstaltungen mit mehr als fünf Personen sind untersagt. Ab 17.03.2020 besteht zudem ein Verbot aller Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe auch wird der Betrieb von Restaurants und Bars komplett untersagt. Doch was bedeutet das für die Arbeitnehmenden in Liechtenstein?

 

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Bild@ Andreas Herms­dorf /pixelio.de

Freitag, 13.März 2020
In eigener Sache
Aufgrund der aktuellen Lage bezüglich Coronavirus bleibt die Geschäftsstelle für persönliche Beratungen bis auf Weiteres geschlossen. Wir sind aber per Email und während den Schalteröffnungszeiten auch telefonisch erreichbar. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Mittwoch, 26.Februar 2020
Lohngleichheitstag
Am 4. Liechtensteinischen Lohngleichheitstag standen gleich zwei Veranstaltungen auf dem Programm. Am Morgen hielt der LANV zusammen mit der Liechtensteinischen Post eine Pressekonferenz ab. Dabei wurden die Resultate der Lohnstrukturanalyse der Post präsentiert. Am Abend lud der LANV in den Schlösslekeller zur Veranstaltung "Vereinbarkeit von Familie und Beruf - ein Gewinn für alle!"

 

Nach der emotio­nalen Begrüs­sung durch Lilit Keucheyan, LANV und einem Kurzinterview mit Martina Haas, LANV wurde der Film "Gleich­stellen - eine Moment­auf­nahme" von Romana Lanfran­coni gezeigt. Anschlies­send lud Modera­torin Petra J. Matt hoch­ka­rä­tige Gäste aufs Podium: Prof. Dr. Gudrun Sander, Direk­torin des Compe­tence Centre for Diver­sity and Inclu­sion, Univer­sität St. Gallen, Regula Bühl­mann, Gewerk­schaf­terin und Stadt­rätin Bern,  Simon Gstöhl, Leiter Stab­stelle Methodik und Inter­na­tio­nales, Amt für Statistik sowie die beiden Head of HR Caro­line Wiesinger, Neutrik AG und Daniel Maltaric, Swiss Life AG. Die Podiumsteilnehmenden hielten ihre Stand­punkte zum Thema Verein­bar­keit in einer spannenden Runde fest.

 

Die Neutrik AG hat in der Vergan­gen­heit ihre Löhne auf den Prüf­stand gestellt. Das Ziel sei gemäss Caro­line Wiesinger gewesen, den Ist-Zustand zu eruieren und schwarze Flecken, die jedes Unter­nehmen habe, ausfindig zu machen. Die dabei inves­tierte Zeit habe sich bereits ausge­zahlt, da für die Mitar­bei­tenden Trans­pa­renz geschaffen werden konnte. Sie ist der Meinung, dass heut­zu­tage Teil­zeit für alle, eine Selbst­ver­ständ­lich­keit sein sollte. Vorge­setzte sollen nicht nach Gründen suchen, weshalb dies nicht möglich ist. Statt­dessen solle nach Wegen gesucht werden, dies allen Mitar­bei­tenden zu ermöglichen.

 

Für Prof. Sander liegt das Haupt­pro­blem in den hart­nä­ckigen Rollen­bil­dern in unseren Köpfen. Männer wählen ihren Beruf danach, ob sie damit eine Familie ernähren können. Frauen hingegen bevor­zugen Berufe bei denen sie in erster Linie Familie und Beruf unter einen Hut bringen können. Diese stereo­ty­pi­sche Berufs­wahl müsse aufge­bro­chen werden und Frauen wie Männer sollten sich statt­dessen Fragen, was sie am besten können, was ihre Leidenschaft ist und welche Berufe zukunfts­fähig sind.Dies führe auch zu stereo­ty­pi­schen Berufs­wahl.

 

Regula Bühl­mann traf den Nagel auf den Kopf in dem sie die rheto­ri­sche Frage in die Runde warf, wer der Arbeit den Wert gibt. Warum verdient ein Banker ein viel­fa­ches einer Kita-Betreuerin? Sie wünscht sich auch eine gene­relle Diskus­sion über die wöchentlichen Arbeits­zeiten und möchte diese senken um mehr Zeit für Fami­lie, Angehörige und Freunde zu haben.

 

Für Daniel Maltaric fehle oft das Vertrauen der Vorgesetzten in die Mitar­bei­tenden. Wichtig sei, dass sich diese bewusst sind, dass sie mit Menschen zusammenarbeiten und ihre Augen für deren Bedürfnisse offen halten. Er nimmt aber auch die Arbeit­neh­menden in die Pflicht. Diese sollen ihre Wünsche betref­fend Verein­bar­keit einfor­dern und fami­li­en­freund­li­che Arbeit­ge­ber auswählen.

 

Um etwas Lohn­trans­pa­renz zu schaffen, hat das Amt für Statistik einen Lohn­rechner für Liech­ten­stein geschaffen. Hier gelangen Sie zum Lohn­rechner.

 

Die zahl­rei­chen Gäste setzten die Diskus­sionen beim vom inter­na­tio­nale Frau­en­cafe offe­rierten Apéro fort. Das Fazit des Abends war, um Lohn­gleich­heit herzu­stellen muss über den Lohn gespro­chen werden!


Artikel Volks­blatt

Artikel Vater­land

Montag, 24.Februar 2020
LANVinfo
In der aktuellen Ausgabe finden Sie die Verhandlungsergebnisse der Lohnrunde 2020, unseren Kommentar zur EU-Richtlinie "Vaterschaftsurlaub und bezahlte Elternzeit" und ein spannender Ratgeber zum Thema Probearbeit der Kanzlei BWB.
Samstag, 30.November 2019
IGR Delegiertenkonferenz
Am Freitag, 29. November fand die IGR Delegiertenkonferenz im kommod in Ruggell statt.
Rund 40 Personen aus den Ländern Liech­ten­stein, Schweiz, Öster­reich und Deutsch­land folgten der Einla­dung des LANV und nahmen an der dies­jäh­rigen Dele­gier­ten­kon­fe­renz teil. Die IGR-Mitglieds­länder berich­teten über die aktu­elle Situa­tion in ihren Ländern. Im Rahmen der Dele­gier­ten­kon­fe­renz wurden drei Mitglieder des IGR-Präsi­diums verab­schiedet. Die Dele­gierten wählten drei neue IGR-Mitglieder und anschlies­send wählte das Präsi­dium in offener Abstim­mung Sigi Langen­bahn (LANV, Liech­ten­stein) als Präsi­denten und Bärbel Mauch (DGB-Region Bodensee-Ober­schwaben, Deutsch­land), Rein­hard Stemmer (ÖGB Vorarl­berg, Öster­reich) und Lukas Auer (SGB St. Gallen, Schweiz) als Vize­prä­si­denten bzw. Vize­prä­si­dentin. In der zweiten Hälfte der Konfe­renz hielt Peter Beck von der Stif­tung zukunft.li ein inter­es­santes Referat zum Thema „Zukunft der Arbeit“. Im Anschluss fand eine ange­regte Diskus­sion statt.
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Pressemitteilungen

Freitag, 24.Januar 2020
2600 Franken Lohn – das geht bald nicht mehr
Lohndumping in der Gastronomie und Hotellerie soll stärker kontrolliert werden.

Zum Vater­land Artikel

 

Bild@​Daniel Ospelt

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