Aktuell

Donnerstag, 18.Mai 2017
LANV am Zoll
Viele freundliche Gesichter heute Morgen an der Zollstelle Schaanwald. Die Mitarbeitenden des LANV verteilten Flyer an die zahlreichen Grenzgängerinnen und Grenzgänger und informierten diese über die Gewerkschaft in Liechtenstein. Der LANV bedankt sich herzlich bei der schweizerischen Zollverwaltung für die kooperative Zusammenarbeit.
 
Donnerstag, 11.Mai 2017
Mindestlohn: effektiv, aber kein Allheilmittel
Der Mindestlohn ist ein festgeschriebenes Arbeitsentgelt, das den Beschäftigten als absolutes Minimum zusteht. Er kann als Stundenlohn oder monatliches Entgelt festgelegt sein. Es wird zwischen gesetzlichen und gesamtarbeitsvertraglichen Mindestlöhnen unterschieden.
Dienstag, 02.Mai 2017
1.Mai-Rede Sigi Langenbahn
Sigi Langenbahn fordert an seiner Mai-Rede "anständige Mindestlöhne für ALLE!" Das Ausländer- und Passamt (APA) stellt Grenzgängerbewilligungen aus und prüft dabei die Löhne der Arbeitsverträge. Wo ein AVE GAV besteht, darf der entsprechende Mindestlohn nicht unterschritten werden. Wo kein AVE GAV existiert, verwendet das APA ein vom Amt für soziale Dienste errechnetes Existenzminimum von CHF 2‘600.- brutto. Dies nutzt der Hotel- und Gastronomieverband (LHGV). Denn er empfiehlt folgende Löhne:

Exis­tenz­mi­nimum: 2600.-

Unge­lernte: 3000.-

Gelernte: 3250.- 

und das ohne 13. Monats­lohn und trotz einem Mindest­lohn von CHF 3250.- x 13 für Unge­lernte in unserem GAV mit der Sektion Gastro­nomie der Wirt­schafts­kammer (WKL).

 

Hier gelangen Sie zur kompletten Rede.

 

Bild: Max Beck

Freitag, 07.April 2017
1.Mai-Feier
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns den Tag der Arbeit am Montag, 1. Mai zu feiern.
Als Gast­redner konnten wir unseren neuen Regie­rungs­chef-Stell­ver­treter und Wirt­schafts­mi­nister Daniel Risch gewinnen. Er wird uns über seine Pläne und Vorstel­lungen als Minister für Infra­struktur, Wirt­schaft und Sport infor­mieren.

Ein Rück­blick auf das vergan­gene Jahr bestä­tigt, dass in Ländern mit wirt­schafts­li­be­raler Prägung gute Sozi­al­part­ner­schaften zwischen Arbeit­geber- und Arbeit­neh­mer­ver­bänden unver­zichtbar sind. Nicht der unge­zü­gelte freie Markt, sondern ein gesundes Mass staat­li­cher Regu­lie­rungen und sozi­al­part­ner­schaft­li­cher Verein­ba­rungen sorgt für soziale Gerech­tig­keit und sozialen Frieden.

Beson­ders deut­lich wurde das Versagen des freien Marktes im vergan­genen Jahr in Bran­chen ohne allge­mein­ver­bind­li­chen Gesamt­ar­beits­ver­trag. Beispiel­haft hierfür ist das Hotel- und Gast­ge­werbe. Der Sektion Gastro­nomie der Wirt­schafts­kammer mit zeit­ge­mässem Gesamt­ar­beits­ver­trag steht der Hotel- und Gastro­no­mie­ver­band gegen­über der die gelebte Sozi­al­part­ner­schaft ablehnt. Während der Gesamt­ar­beits­ver­trag für Mitglieder der Wirt­schafts­kammer einen Mindest­lohn von CHF 3‘250.- fest­legt, tole­riert der Hotel- und Gastro-nomie­ver­band bei seinen Mitglieds­un­ter­nehmen Löhne ab CHF 2‘600.-.

Der LANV hat staat­lich gebil­ligtem Lohn­dum­ping den Kampf ange­sagt. An unserer Maifeier infor­mieren wir über unsere Vorhaben in diesem Jahr.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Bekannten am 1. Mai ab 18:00 Uhr im Gaso­meter der Triesner Spörry-Fabrik begrüssen zu dürfen.

 

Dienstag, 21.März 2017
Mitgliederversammlung
Anlässlich der dritten Mitgliederversammlung des Liechtensteinischen ArbeitnehmerInnenverbandes berichteten die Geschäftsstellenmitglieder über erfolgreiche Projekte des vergangenen Jahres. Im Zentrum standen aber auch die grossen Herausforderungen für die Zukunft.
In seinem Jahresrückblick sprach Präsident Sigi Langenbahn von einem erfolgreichen Jahr für die liechtensteinische Sozialpartnerschaft. Dazu trägt u.a. die gemeinsam mit dem Gewerbe geführte Zentrale Paritätische Kommission (ZPK), die für die Kontrolle zur Einhaltung der allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträge zuständig ist, bei. Nach vielen Gesprächen der Sozialpartner mit dem Ministerium kam der Entwurf zur Abänderung des Entsendegesetzes in die Vernehmlassung. Wir unterstützten die Vorlage, denn gleich lange Spiesse heisst auch faire Löhne und Arbeitsbedingungen.

Petra Eichele berichtete über den ersten Liechtensteinischen Lohngleichheitstag. Mit dem Lohngleichheitstag wurde am 2. März auf die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau aufmerksam gemacht. Frauen verdienen in Liechtenstein 16.5. % weniger als Männer. Am Lohngleichheitstag offerierten 45 Gastronomiebetriebe ihr Mittagsmenu den weiblichen Gästen um 16.5% günstiger. Initiiert wurde die Aktion lunchfair durch die Sektion Frauen des LANV.

Fredy Litscher erläuterte die Bedeutung einer grossen Mitgliederzahl für den LANV. Je grösser die Anzahl der Mitglieder, desto mehr Gewicht haben die Forderungen und Argumente des LANV gegenüber Sozialpartnern und Politik. Das Mitglied bezahlt 0,2 % des Lohnes als Beitrag, um 99,8 % zu schützen. Fredy Litscher rief die Mitglieder dazu auf, als Botschafter des LANV Bekannte, Freunde und Arbeitskolleginnen von den Vorteilen einer LANV-Mitgliedschaft zu überzeugen.

Zu den Herausforderungen des LANV gehört die Ausdehnung anständiger Mindestlöhne auf sämtliche Branchen. Immer noch werden Mindestlöhne in Branchen ohne allgemeinverbindlichen GAV massiv unterschritten. Insbesondere bei Grenzgängerbewilligungen werden heute Löhne akzeptiert, die mit CHF 2‘600 ganze CHF 650 unter dem nicht allgemein verbindlichen Mindestlohn liegen. Eine grosse Herausforderung für die kommenden Jahre liegt auch in der verbesserten Vereinbarung von Familie und Beruf.

In der anschliessenden Diskussion brachten LANV-Mitglieder wertvolle Inputs zur Weiterentwicklung der Gewerkschaftsarbeit ein, die beim anschliessenden Abendessen weiter vertieft wurden.
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Pressemitteilungen

Freitag, 19.Mai 2017
Flyer von FL-Gewerkschaft
Die Mitarbeitenden des Liechtensteinischen ArbeitnehmerInnenverband (LANV) verteilten am Donnerstag Flyer an die zahlreichen Grenzgängerinnen und Grenzgänger und informierten diese über die Leistungen der Gewerkschaft in Liechtenstein.
 

Quelle: Vorarlberger Nachrichten

Dienstag, 02.Mai 2017
1.Mai-Feier des LANV
Am gestrigen Tag der Arbeit lud der Liechtensteinische ArbeitnehmerInnenverband zur traditionellen 1.Mai-Feier zum Thema: «Anständige Mindestlöhne für alle!» Dabei wurde vor allem das Lohndumpiung in gewissen Branchen angeprangert.
 
Lesen Sie mehr im Vater­land-Artikel

 

Quelle: Liech­ten­steiner Vater­land

Bild: Daniel Schwen­dener

Dienstag, 02.Mai 2017
1.Mai-Feier des LANV
Die diesjährige Feier zum 1. Mai stand ganz im Zeichen der Forderung «Anständige Mindestlöhne für alle!». LANV-Präsident Langenbahn zeigte sich in seiner Mai-Rede kämpferisch. Gastredner Daniel Risch stellte dagegen sich und seine Ziele vor.

 

Lesen Sie mehr im Volks­blatt-Artikel

 

Quelle: Liech­ten­steiner Volks­blatt

Bild: Paul Trummer

Mittwoch, 22.Februar 2017
LANV fordert Lohnanalysen in Betrieben
Immer noch verdienen Frauen für die gleiche Arbeit weniger als Männer. In Liechtenstein beträgt dieser Lohnunterschied 16,5 Prozent. Der erste Liechtensteiner Tag der Lohngleichheit soll auf diesen Missstand aufmerksam machen.
Mittwoch, 22.Februar 2017
Frauen verdienen 16,5% weniger als Männer
Der Liechtensteinische ArbeitnehmerInnenverband (LANV) will auch heuer auf die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern aufmerksam machen. Am 2. März findet deshalb der 1. Liechtensteinische Tag der Lohngleichheit statt.
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